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Unser Betrieb ist ein typischer Vierländer Familienbetrieb, der in vierter Generation bzw. seit ca. 120 Jahren von unserer Familie bewirtschaftet wird. Wir können auf eine lange Tradition zurückblicken, die viel Erfahrung im Umgang mit Pflanzen und Gemüsesorten erbracht hat und - im wahrsten Sinne des Wortes - ihre Wurzeln jedes Jahr aufs neue schlägt und Blütenpracht entfaltet. Des weiteren, so konnte man bereits der Presse entnehmen, hat sich unsere Tätigkeit auf die Bruthilfe für den Hofstorch ausgeweitet.

Wir bewirtschaften ca. 2500 m² Hochglas und ca. 2 ha Freilandfläche und kultivieren im Frühjahr als Schwerpunkt Primeln und F1 Viola bzw. Stiefmütterchen sowie viele andere beliebte Beet- und Balkonpflanzen, die Sie in der Rubrik Topfkulturen näher betrachten können. Darüber hinaus haben wir ein beachtliches Sortiment an Ampeln und Hochstämmen, die Sie u.a. in der Rubrik Ampelkulturen bzw. Hochstämme finden.

Die Geschichte unseres Betriebes lässt sich laut den Chroniken bis ins Jahr 1750 zurückverfolgen. In dieser Zeit versuchte man den schweren Marschboden für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Doch wurde das Land durch jährlich wiederkehrende Überflutungen in Mitleidenschaft gezogen. Erst mit der Eindeichung des Hauptstromes und der Nebenarme der Elbe ist eine bescheidene Landwirtschaft möglich geworden. Trotzdem war der Marschboden die meiste Zeit des Jahres viel zu feucht. Ende des 19. Jahrhundert begann man das Land nach holländischem Vorbild zu entwässern. Im Abstand von 15-20m wurden Entwässerungsgräben angelegt. Mit Windmühlen wurde das Wasser dann in höher gelegene Gebiete befördert, so das es dann in die Elbe abfließen konnte. Anfang des 20. Jahrhundert wurden dann elektrische Schöpfwerke eingesetzt. Noch heute sind die Gräben und die Schöpfwerke charakteristisch für das Landschaftsbild der Vier- und Marschlande. Jetzt erlebte die Landwirtschaft und vor allen Dingen der Gemüseanbau einen rasanten Aufschwung.

Bis 1945 war unser Betrieb überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Danach wurden verstärkt Gemüse und Freilandviolen auf ca. 10 ha produziert. 1950 wurden die ersten Gewächshäuser gebaut. Die Gemüseproduktion wurde demzufolge bis 1960 vollständig auf Schnittblumen umgestellt. 1968 erfolgte der Bau eines 1500 qm großen Gewächshauses, 1976 erfolgte die Erweiterung der Produktionsfläche. 1982 begann die Umstellung der Produktion auf F1 Viola und Primula acaulis. Heute produzieren wir ein breites Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen.